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Ausstellung vom 24. Februar – 1. Juni 2008
Mit einer Ausstellungstournee durch Europa, Japan und Kanada feiert die Gruppe Quilt Art ihr 20-jähriges Bestehen. In Deutschland präsentiert sie diese Schau in der Textilsammlung Max Berk, Heidelberg-Ziegelhausen.
Quilt Art hat sich seit der Gründung im Jahre 1985 zu einer internationalen Gruppe von 21 Mitgliedern aus neun Ländern erweitert und es sich zum Ziel gesetzt, die Möglichkeiten alter textiler Techniken weiter zu entwickeln und deren Akzeptanz als zeitgenössische Kunstform zu fördern.
40 Arbeiten neueren Datums bilden einen repräsentativen Querschnitt durch die europäische Quiltszene, denn die Mitglieder der Gruppe gehören der Creme de la Creme zeitgenössischer Quiltkünstler an. Ein strenges Auswahlverfahren für neue Mitglieder ist seit jeher Garant für diesen Erfolg, welchen die Gruppe nicht nur in Europa genießt. Ihre Stärke liegt aber vor allem in der Individualität der einzelnen Mitglieder, von denen sich ein jedes den Möglichkeiten zeitgenössischen Quiltmakings im Laufe der Jahre sehr persönlich angenähert hat.
Fotos: Textilsammlung Max Berk, Heidelberg-Ziegelhausen Größeres Bild? Klick aufs Bild! *** Mensch und Meer - Ausstellung der Gruppe MeerArt in Syke vom 7. Juli - 31. August 2008
Quilterinnen aus dem Groninger Land und aus Ostfriesland bilden die Gruppe MeerArt, die 2006 eine gemeinsame Ausstellung unter dem Titel „Mensch und Meer“ im Deutschen Sielhafenmuseum in Carolinensiel und auf niederländischer Seite im Veenkoloniaal Museum in Veendam präsentierten. Diese Ausstellung umfasste damals 35 Quilts, wovon 24 im die Ausstellung begleitenden Katalog enthalten sind. Der gut gemachte Katalog ist hier besprochen.
Der große Erfolg dieser Ausstellung brachte es mit sich, dass die Gruppe MeerArt von weiteren Museen und Veranstaltern dazu eingeladen wurde, ihre Quilts auszustellen. So macht die Tour vom 7. Juli bis 31. August 2008 ihre nunmehr 5. Station im Kreismuseum Syke.
Damit die Ausstellung aber spannend bleibt, haben die 16 Quilterinnen ganz bewusst neue Quilts angefertigt, so dass die Ausstellung inzwischen auf über 50 Exponate angewachsen ist. Hier zwei Beispiele dieser neuen Arbeiten, die nicht im Katalog enthalten sind:
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… und es geht noch weiter: Auch für das Jahr 2009 liegt bereits eine Einladung an den Bodensee vor! Danach jedoch soll Schluss sein und die Gruppe wird sich mit einem neuen Thema zeigen. zur Rezension des Ausstellungskatalogs ***
Doppelausstellung im Stadtmuseum Hornmoldhaus in Bietigheim-Bissingen vom 1. Februar - 26. April 2009 bzw. vom 29. März - 13. April 2009
„Quilts – Handwerk und Kunst“ lautet der Titel einer Ausstellung mit textilen Werken von Friederike Hoerst-Röhl, die vom 1. Februar bis zum 26. April 2009 im Stadtmuseum Hornmoldhaus in Bietigheim-Bissingen zu sehen ist. Die Entwicklung und Verbreitung von unterschiedlichen Quilt- und Patchwork-Techniken wird an Beispielen von Arbeiten der Textilkünstlerin in unterschiedlichen Entstehungsphasen aufgezeigt. Bemerkenswert ist ein spezieller „Tast-Quilt“ für Sehbehinderte, der, wie diverse Proben zum Anfassen, in eigens dafür angebotenen Führungen taktile Reize vermittelt. Zu einer Tauschbörse für Textile Karten (AMCs), einem Workshop für Jugendliche und weiteren Führungen laden Künstlerin und Museumsleitung Besucher und Interessierte ein.
Ausstellungseröffnung Am Sonntag, den 1. Februar 2009 wurde die Ausstellung im Ratssaal des Bietigheimer Rathauses feierlich eröffnet. Herr Bürgermeister Jürgen Kessing begrüßte etwa 150 Besucher und versteigerte zugunsten der Jugendeinrichtung „Schlupfwinkel“ einen eigens dafür geschaffenen Art Quilt mit dem Titel "Off Road" der ortsansässigen Künstlerin Friederike Hoerst-Röhl – mit beachtlichem vierstelligen Erlös. Info: www.quilttec.de
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Die Leiterin des Stadtmuseums, Frau Regina Ille-Kopp, führte sehr anschaulich in die Grundlagen der Patchwork- und Quilttechniken ein, betonte aber daneben, dass die Textilkunst auch in Europa gerade dabei ist, sich zu emanzipieren. Sie verwies auf die Entwicklung einer sehr lebendigen und aktiven Szene, die sich innovativ mit den traditionellen Techniken auseinandersetzt und eigenständig aufgefasste, ausdrucksvolle Art Quilts hervor bringt.
Einblicke in die Ausstellung:
Textilkünstlerin Friederike Hoerst-Röhl
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Frauen werden auch heute noch oft mit dem Vorurteil „Hausfrau, Hobby, Handarbeit“ etikettiert, haben damit zu kämpfen und folglich im privaten Raum zu bleiben. Es ist dem Museum sehr dafür zu danken, dass es mit dieser Sonderausstellung nicht nur der Textilkunst, sondern auch insbesondere einer Textilkünstlerin die Chance eröffnet, nicht nur in würdigem Rahmen an die Öffentlichkeit zu treten, sondern auch zu zeigen, dass dieses antiquierte Stigma keine allgemeine Gültigkeit besitzt. Über 600 interessierte Besucher am ersten Ausstellungstag beweisen, dass das Museum den Publikumsnerv getroffen hat. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich sehr!
Eine Erweiterung und Ergänzung erfährt die Schau dadurch, dass als zweite Ausstellung: „Verblüffend! Textile Experimente“ für rund zwei Wochen vom 29. März bis einschließlich 13. April 2009 ebenfalls im Stadtmuseum zu Gast sein wird. Sie beinhaltet insgesamt 115 Arbeiten im Format 20 cm x 20 cm von 74 Textilkünstlerinnen und Textilkünstlern aus zehn verschiedenen Ländern, die sich an der europaweiten, von Gudrun Heinz organisierten Ausschreibung beteiligten. Eine beträchtliche Anzahl dieser Werke zeigen Überschreitungen des traditionellen Patchwork / Quiltings oder man näherte sich aus anderen künstlerischen Bereichen kommend der Herausforderung, auch nicht-textile Materialien zu verwenden.
alle Fotos: Dr. Wolfgang Heinz *** 4. Europäische Quilt-Triennale
18. Oktober 2009 bis 24. Januar 2010
Bereits zum vierten Mal richtet die Textilsammlung Max Berk, Heidelberg-Ziegelhausen, den Wettbewerb für die Europäische Quilt-Triennale aus – ein Wettbewerb, der seit seiner Gründung, zunächst als Quilt-Biennale vor nunmehr 25 Jahren, Garant für ein qualitativ sehr hohes quiltkünstlerisches Niveau der ausgewählten Werke ist, und dies auf internationaler Ebene.
47 Quilts aus 14 Nationen wurden von einer internationalen Jury aus 228 Bewerbungen aus 16 europäischen Ländern ausgewählt, wobei es dieses Mal eine rege Teilnahme aus Großbritannien gab, was wohl auf die Präsentation der vergangenen 3. Triennale beim Festival of Quilts in Birmingham 2007 zurückzuführen ist.
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Die Juroren aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Lettland und der Schweiz vergaben drei Preise:
Der von der Unternehmensgruppe Betty Barclay erstmalig ausgelobte Doris Winter Gedächtnis-Preis für Innovation im Bereich Material, Technik und Entwurf in Höhe von 5.000 EUR wurde der Niederländerin Mirjam Pet-Jacobs, auch Preisträgerin der 2. Europäischen Quilt-Triennale, für eine Videoinstallation mit dem Titel "Timeless in Time" zuerkannt. Die Arbeit besteht aus 3 separaten Lagen, wobei das Video durch zwei transparente Organzastoffe auf eine weiße, handgequiltete Fläche im Hintergrund projiziert wird. Das Video zeigt die mühevolle Anfertigung dieser handgequilteten Fläche in endlosen Stunden, begleitet von einem gebetsmühlenartigen Gesang:
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Die dreidimensionale, über drei Meter hohe Arbeit der Italienerin Mariana Frühauf mit dem Titel "Remove", die einer abgeschälten Baumrinde nachempfunden ist, wurde mit dem Preis für Innovation im großen Format in Höhe von 1.000 EUR ausgezeichnet:
Den Preis für Innovation im Quilting in Höhe von 1.000 EUR erhielt die Engländerin Olga Norris für ihre Arbeit "The Yellow Room: Resignation", bei der zwei in Resignation verfallene, schemenhafte Personen durch das Handquilting noch eine Bedeutungssteigerung erfahren:
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Fotos: Textilsammlung Max Berk, Heidelberg-Ziegelhausen
Ergänzt wird die Ausstellung durch jeweils eine Arbeit der Britin Jennifer Hollingdale, der deutschen Quilterin Inge Hueber sowie der Französin Anne Woringer, die der Jury angehörten.
Im Anschluss an die Ausstellung in Heidelberg wird die 4. Europäische Quilt-Triennale noch im Kreismuseum Zons (5. Feb. - 18. April 2010), im Textilmuseum St. Gallen (Schweiz) (28. April -13. Juni 2010) sowie beim Festival of Quilts in Birmingham (UK) (19. - 22. Aug. 2010) zu sehen sein. *** Sonderausstellung im Victoria & Albert Museum, London 20. März – 4. Juli 2010
Erstmals befasst sich eines der international auf dem Gebiet Design führenden Museen im Rahmen einer „Major Exhibition“ mit Quilts, erstmals wird eine Ausstellung dieser Art in Großbritannien präsentiert. 300 Jahre britisches Quiltschaffen werden durch 65 ausgesucht exzellente, vor allem noch nie gezeigte Exponate dargestellt, die von einer in den 1690er Jahren gefertigten Kinderbettdecke bis hin zu neuen Arbeiten zeitgenössischer Textilkünstlerinnen und -künstler, die extra für diese wichtige, innovativ gestaltete Präsentation in Auftrag gegeben und angefertigt worden sind, reichen. Die Sonderausstellung umfasst also ein außerordentlich breites Spektrum unterschiedlichster Quilts: Höchst dekorative, opulente Werke aus Adelskreisen, aber auch die bescheidenen, hausgemachten Bettdecken finden darin ihren Platz und zeugen vom Einfallsreichtum und der Schaffenskraft ihrer Schöpfer.
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Die vorwiegend aus der hauseigenen Sammlung des V&A stammenden Quilts werden ergänzt durch Leihgaben aus kleineren britischen Museen und privaten Sammlungen sowie durch eine herausragende Ausleihe aus der National Gallery of Australia in Canberra.
Jeder der Quilts hat eine eigene, einzigartige Geschichte zu erzählen. Das Museum nutzte die Vorbereitungszeit zur Ausstellung, um die eigene Sammlung zu sichten und zu restaurieren, wobei durch die Nachforschungen neues Material zutage trat, das das Verständnis der persönlichen wie auch der gesellschaftlichen Geschichte hinter den Quilts in anderem Licht erscheinen lässt. Ein Highlight aus den Jahren 1803 - 05 ist z.B. eine Tagesdecke, George III bei der Inspektion seiner Truppen darstellend, in die die Schöpferin, eine unbekannte junge Frau, in verschiedene der militärischen Szenen ihr eigenes Portrait einarbeitete, wodurch sich Ihre Rolle als Beobachterin und Erzählerin der politischen Ereignisse dieser Zeit widerspiegelt.
Die Ausstellungspräsentation ist sowohl chronologisch als auch thematisch geordnet und umfasst neben den Quilts Gemälde und Drucke, Werkzeuge und persönliche Andenken, wie z.B. Tagebücher, die in Bezug dazu stehen. In einzelne Themenbereiche eingebettet sind die zeitgenössischen Werke, so dass der Besucher Verbindungen zwischen den historischen Stücken und dem Werk der heutigen Künstler herstellen kann. Das Design des Ausstellungsraums folgt einem innovativen Konzept. Zwischen an Wänden montierten Quilts werden auch Decken auf Betten dekoriert, um einerseits ihre komplexen und höchst kreativen Designs zu zeigen, andererseits werden die Besucher dadurch auch in die Lage versetzt, diese Objekte so zu sehen, wie es ihrem einstigen Verwendungszweck entspricht.
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Als Vertreter für die zeitgenössischen Arbeiten sind führende britische Künstler wie z.B. Grayson Perry, Natasha Kerr oder Tracey Emin zu nennen. „Right to Life“ (1993) von Grayson Perry zeigt eine zeitgenössische Arbeit, die eine emotional aufgeladene Botschaft mitteilt. Während man im Allgemeinen mit einem Quilt Wärme und Behaglichkeit verbindet, wurde dieses traditionelle Verständnis hier umgekehrt, indem sich Perry durch ein kunstvoll verschlungenes Fötus-Muster mit der umstrittenen Abtreibungsdebatte auseinandersetzt.
“At the End of the Day” (2007) von Natasha Kerr ist eine bewegende Ehrung des während des 2. Weltkriegs emigrierten und dann internierten Großvaters aus französischen Leinenstoffen, die in einer an eine Flagge erinnernden Form angeordnet sind – ein Symbol für die Enteigneten.
Die Ausstellung endet mit einer Installation „To Meet My Past“ (2002) mit der Tracey Emin der Tradition, dass Quilts als Träger für persönliche wie auch gemeinschaftliche Erinnerungen dienen, folgt und durch Applikationen und Stickereien Zeiten von Not und Verzweiflung thematisiert.
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Die Ausstellung verfolgt auch das Ziel, eine neue Generation dazu anzuregen, in Sachen Patchwork und Quiltschaffen aktiv zu werden. Um sich mit den Grundlagen vertraut zu machen und um Gelegenheit für die Anfertigung eines eigenen Quilts zu bieten, veranstaltet das V&A eine Serie von Workshops und trägt damit gleichzeitig dem in den letzten Jahren wiedererwachten Interesse am Erlernen des Handwerks Rechnung. Neben dem vielfältigen Rahmenprogramm wird die Ausstellung außerdem durch eine vollständig illustrierte Publikation „Quilts 1700 – 2010: Hidden Stories, Untold Stories“ von Sue Prichard, der Kuratorin der Ausstellung, begleitet – ein umfassendes Werk zur Geschichte britischer Quilts und gleichzeitig Ausstellungskatalog.
Fotos: freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Victoria & Albert Museum, London
*** Deutsches Sielhafenmuseum, Carolinensiel 1. August - 7. November 2010
"MeerArt", die deutsch-niederländische Gruppe. der Quilterinnen aus Ostfriedland und aus dem Groninger Land angehören, startet ihre neue Ausstellung unter dem Thema "... und fuhren übers Meer" bzw. "Ze voeren over zee ..." ab 1. August 2010 in Carolinensiel im Deutschen Sielhafenmuseum. Bis zum 7. November 2010 haben die vielen Urlauber, die die Nordseeküste besuchen, Gelegenheit zum Besuch im täglich geöffneten Museum, um die über 50 Quilts zu bewundern.
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2011 zeigt das Veenkolonialmuseum in Veendam (Niederlande) die Ausstellung vom 3. April bis 3. Juli und 2012 reist sie nach Syke und Flensburg. Ein Katalog ist in Planung - die Besprechung folgt!
Fotos: freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Helene Fischer, Wittmund-Carolinensiel
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Patchwork contemporain suisse et européen
Musée d’art et d’histoire, Neuchâtel (Schweiz) 20. Juni – 19. September 2010 verlängert bis 17. Oktober 2010
Elizabeth Jost-Blatter (CH): Hiroshima, Prix du Jury
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Malou Zryd (CH): Dé(f) fil (é)s, Prix du Jury "Perspectives"
Aus einem Wettbewerb, an dem ausschließlich schweizerische Künstlerinnen und Künstler teilnahmeberechtigt waren, stammen die 52, von einer internationalen Jury ausgewählten Werke, die den ersten Teil der Ausstellung bilden. Es handelt sich um freie Interpretationen und zeitgenössische Themen im Großformat.
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Charlotte Yde (DK): Hide and Seek
Marita Lappalainen (FIN): Snowballs
„35/35 patchwork contemporain européen“ lautet der Titel des zweiten Ausstellungsparts. 41 bedeutende Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Ungarn, Irland, Italien, Norwegen, Holland und Großbritannien wurden eingeladen, ein Werk im Format 35 cm x 35 cm zu schaffen – eine Momentaufnahme der aktuellen Textilkunst in Europa. Die Liste liest sich wie ein Who's Who - übrigens ist sie hier zu finden: www.mahn.ch
Jacqueline Heinz (D): Earth
Karina Thompson (UK): A Small Comfort
In sieben Räumen können die Besucher auf Entdeckungsreise gehen und sich von der Vielfalt und dem in Art Quilts steckenden Potential begeistern lassen. Sie sind auch dazu eingeladen, für das Werk abzustimmen, das den „Publikumspreis“ erhalten soll. Diese vielversprechende Ausstellung wird ergänzt durch ein reichhaltiges Begleitprogramm mit Führungen, Vorträgen und Workshops für Erwachsene und Kinder. Es erscheint ein Katalog mit den ausgestellten Werken und einer Multimedia-CD.
Die Ausstellung wird am Samstag, den 19. Juni 2010 um 16 Uhr mit einer öffentlichen Vernissage eröffnet. Vom 20. Juni – 19. September 2010 ist sie dienstags – sonntags von 11 – 18 Uhr geöffnet, mittwochs ist der Eintritt frei.
Vom 10. Juli – 12. September 2010 werden im Parterre des Museums außerdem Schülerarbeiten ausgestellt.
Bitte beachten Sie auch meinen Bericht dazu im BERNINA-blog mit noch mehr Fotos und meinen Bericht auf der Website der Patchwork Gilde Deutschland e.V.
Plakat freundlicherweise zur Verfügung gestellt von: Musée d’art et d’histoire, Neuchâtel Fotos freundlicherweise zur Verfügung gestellt von: Musée d'art et d'histoire, Neuchâtel / Villars Graphic, Neuchâtel
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Quiltfestival in Noord Groningen 11. – 13. Juni 2010
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Auf der gut gemachten Website werden nicht nur die verschiedenen Teilnehmer und Beispiele ihrer Arbeiten, sondern auch die Örtlichkeiten vorgestellt - bis hin zur Fahrradwegekarte findet man alles, was man wissen muss. Leider bisher nur auf Niederländisch, aber an Übersetzungen wird gearbeitet. Weitere Infos sind leicht über den Kontakt zu bekommen – man versteht deutsch. Im Übrigen sprechen die Fotos für sich!
Fotos: freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Stitchting Quiltfestival Noord Groningen und Rita Berghuis ***
Textil- und Rennsport Museum, Hohenstein-Ernstthal 25. September - 7. November 2010
Die von der Jury Anfang Juli 2010 ausgewählten Wettbewerbseinsendungen sind längst alle im Original im Museum eingetroffen und sind inzwischen beim Fotograf, denn es wird ein Katalog erscheinen. Sneak Preview gefällig? Ein paar Probeaufnahmen habe ich schon:
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Wie es zu dieser Ausstellung kam, ist schnell berichtet: Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich in Hohenstein-Ernstthal (Sachsen) aus der zünftig gebundenen Handweberei die Textilindustrie. Aus der zuerst eingeführten Seidenweberei in Jacquardtechnik entstand die später weltweit bekannte und geschätzte Möbelstoff- und Bildteppichweberei. Mit den wirtschaftlichen Umbrüchen der politischen Wende 1990 kam es zum Aus der dortigen Textilindustrie. Das Textil- und Rennsportmuseum bewahrt in Sammlung und Ausstellung die Tradition der ehemaligen Jacquardweberei. Aus Anlass des Stadtjubiläums mit 500-Jahrfeier im Jahr 2010 initiierte man 2009 unter Einbeziehung von Stücken der dort ehemals produzierten Jacquardgewebe eine textile Ausschreibung.
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Teilnehmer am Wettbewerb aus dem In- und Ausland ließen sich herausfordern und integrierten die Jacquardstoff-Musterstücke in textile Arbeiten, stellten sie also in einen zeitgemäßen, wenn nicht gänzlich anderen Kontext. Man setzte die Aufgabe sehr kreativ und einfallsreich um und es entstanden wandhängende, aber auch dreidimensionale Objekte – für jeden etwas.
Die Museumsräumlichkeiten erlauben eine ungewöhnliche Art der Präsentation, nämlich teilweise integriert in die „normale“ Ausstellung. Man darf gespannt sein, wie sich die Exponate beispielsweise in der Nachbarschaft der Webstühle ausnehmen!
Zum Vorbericht im BERNINA blog
Fotos freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Textil- und Rennsport Museum
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ART Jacquard Inspirationen - Ausstellungseröffnung Textil- und Rennsport Museum, Hohenstein-Ernstthal 25. September - 7. November 2010
Am Samstag, den 25. September 2010 wurden die „ART Jacquard Inspirationen“ also erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. In Anwesenheit von einer ganzen Reihe von Teilnehmerinnen an Wettbewerb und Ausstellung, die aus Nah und Fern angereist waren, konnte der Oberbürgermeister, Herr Erich Homilius, über 160 Besucher begrüßen. Acht Arbeiten, die die besondere Beachtung der Jury gefunden hatten, wurden außerdem durch die Museumsleiterin, Frau Marina Palm, ausgezeichnet. Wie es sich für ein der Weberei gewidmetes Museum gehört, erhielten die Künstlerinnen als Zeichen der Anerkennung jeweils ein Weberschiffchen und natürlich die zur Ausstellung gehörende Broschüre, in der diese Arbeiten besonders erwähnt werden. Rund 90 Exponate verteilen sich über mehrere Räume des Textil- und Rennsport Museums und sind dort unbedingt einen Besuch wert.
Weberschiffchen als ...
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Arbeiten von Aina Muze (LV), Birgit Kaller und Ursula Brenner (von li nach re)
Arbeiten von Adelheid Lau (li) und Juliette Eckel (Mitte und re)
Ina Hantschmann mit einer ihrer Arbeiten
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Drei verschiedene Interpretationen (re Detail der Arbeit von Gudrun Heinz) zum Thema "Lochkarten"
Lochkarten sorgen für die Mustersteuerung am Jacquard-Webstuhl.
Arbeiten von Käthy Borer-Gut (CH), darin eingewoben sind einzelne Fäden oder Streifen des Jacquardstoffes
Zur Ausstellung ist eine sehr schöne Katalog-DVD erschienen, die über das Museum (www.trm-hot.de) bezogen werden kann.
Fotos: Gudrun Heinz, Ursula Brenner, Ina Hantschmann mit freundlicher Erlaubnis des Textil- und Rennsport Museums
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Tag des traditionellen Handwerks Textil- und Rennsport Museum, Hohenstein-Ernstthal 16. / 17. Oktober 2010
Zusammen mit der Ausstellung „ART Jacquard Inspirationen“ und dem Regionaltreffen der Patchwork Gilde war dies ein Besuchermagnet, der über 300 Besucher ins Museum zog. Auch einige, teils von weiter her angereiste Teilnehmerinnen der „ART Jacquard Inspirationen“ konnte Museumsleiterin, Frau Marina Palm, begrüßen. Neun Stände und Mitmachaktionen waren teilweise umlagert - auch die Händler waren zufrieden. ... und das kulinarische Angebot war am Sonntag Nachmittag ausverkauft - ein Novum, denn die ehrenamtlichen Helfer hatten fleißig gebacken, Schnitten belegt usw. "Es war super!!!", freut sich Marina Palm über diesen rundherum gelungenen Erfolg.
Mitmachaktion der "Sachsenring-Quilter " und "Quilt Club Chemnitz"
Gislinde Neuber vom "Nähkästchen", Hohenstein-Ernstthal
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Verkaufsstand von Ingrid Walter, Schkeuditz
Verkaufsstand von Andrea Zimmer, Meineweh
Fotos freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Textil- und Rennsport Museum
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16. April - 30. Juni 2011 StadtMuseum Einbeck, Steinweg 11 / 13, 37574 Einbeck
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Seit 1998, nun also schon zum sechsten Mal, ist eine Wanderausstellung namens „European Art Quilts“ unterwegs. Vom 16. April – 30. Juni 2011 ist sie im StadtMuseum Einbeck zu Gast, zum ersten Mal seit der Eröffnung in Birmingham im August 2010 also in Deutschland live zu sehen.
Eine fünfköpfige Jury wählte aus 170 Bewerbungen aus 17 verschiedenen Ländern 45 Werke aus, die auf qualitativ sehr hohem Niveau eine Vielfalt an Themen, aber auch Materialien bietet. Diese Auswahl stellt einen repräsentativen und ausgewogenen Querschnitt durch die zeitgenössische europäische Quiltkunst dar.
Wer sich zurückerinnert, wird leicht feststellen, dass sich in den letzten 10 – 12 Jahren ein Wandel vollzogen hat. Soziale, zeitkritische, ökologische Themen kamen hinzu.
Viele Textilkünstler suchen nach anderen Ausdrucksweisen, verwenden andere Materialien und setzen andere Techniken ein. Wettbewerbe und Ausstellungen wie diese sind dabei Herausforderung und Ansporn zugleich. Das ist auch gut so, denn wollen wir Stagnation?
Auch wenn unserer schnelllebigen Zeit ein Gegengewicht gut täte, ein Verharren und ruhiges Ausloten der Möglichkeiten etwa, so kann dies doch mit weiter entwickelten Mitteln zum Ausdruck gebracht werden und birgt auf diese Weise schon Anregungen für künftige Interpretationen in sich.
Im Ausstellungskatalog mit 122 Seiten Umfang, dem auch eine CD beiliegt, sind in gewohnt guter Qualität alle Exponate jeweils mit einer ganzseitigen Gesamtaufnahme, kleinen Details und den Statements der Künstler dokumentiert. Er ist bei der Ausstellung erhältlich, kann aber auch im Internet unter www.europeanartquilt.com für 14 EUR plus Versand bestellt werden.
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Fotos von Peter Braatz, freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom StadtMuseum Einbeck
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„Quilts von Schweden bis Israel“ und
„Color Improvisations“
Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe 10. Mai bis 12. Juni 2011
Die beiden hochkarätigen, jedoch eigenständigen Quiltausstellungen werden parallel auf über 1.500 Quadratmetern im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz präsentiert.
Die Ausstellung „Quilts von Schweden bis Israel“ vereint Art Quilts von Künstlerinnen aus verschiedenen europäischen Ländern, gearbeitet in den unterschiedlichsten Techniken. Hier einige wenige Einblicke:
Die Schwedin Gunilla Sundström färbt ihre Stoffe selbst, entfärbt sie vor allem aber wieder und erzielt so besondere Effekte in Farbgebung und Musterung.
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Margit Amann von Glembotzki (D) wurde bekannt durch ihre ganz eigenen, immer weiter entwickelten Techniken, in der sie Streifen dreidimensional verarbeitet und dadurch Farbschichtungen erreicht. Bei Mariana Frühauf (I), die ebenfalls Materialien schichtet, scheinen Formen und Farben zu tanzen. Aus Zürich (CH) kommt Christa Dallinger, die geometrische Formen aufklappt und so in die dritte Dimension geht.
So wurde am 8. Mai 2011 diese besondere Ausstellung, speziell für Karlsruhe von Ginie Curtze zusammengestellt, eröffnet. Sie unternimmt den Versuch, die Vielfalt der „Artquilts“ von heute zu präsentieren. Für diese Ausstellung (im Erdgeschoss) ist der Eintritt frei.
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Gleichzeitig werden auf einer zweiten Ebene über 50 Art Quilts aus der Wanderausstellung „Color Improvisations“ gezeigt. 26 Künstlerinnen aus Europa und Nordamerika waren eingeladen, zum Thema „Farbe“ im Großformat zu improvisieren. Die weltweit bekannte Quiltkünstlerin Nancy Crow hat als Kuratorin die Kunstwerke ausgewählt. Der Eintritt in diese Ausstellung (im 1. OG) kostet 3 EUR.
Einblicke in die Ausstellung "Color Improvisations":
Jayne Willoughby Scott (USA): Night Drawing # 15
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Textilsammlung Max Berk, Heidelberg-Ziegelhausen 18. September 2011 – 15. Januar 2012 verlängert bis 18. März 2012!
Die internationale Gruppe Quilt Art feierte 2010 ihr 25-jähriges Bestehen und konzipierte hierfür die Jubiläumsausstellung „Quilt Art at 25“, die seit Juli 2010 durch England tourt. Die Ausstellung in Heidelberg wird wohl die einzige auf dem Kontinent sein.
Obwohl die Gruppe im Lauf des Vierteljahrhunderts ihres Bestehens auch personellen Wechseln unterworfen war, blieb die Qualität der Arbeiten der jeweiligen Mitglieder durchgehend exzellent, so dass weltweit Auszeichnungen mit Preisen nicht ausblieben.
Zu den derzeit 20 Mitgliedern der Gruppe zählen Künstlerinnen wie z.B. Sandra Meech (UK), Mirjam Pet-Jacobs (NL), Charlotte Yde (DK), Ann Fahy (IRL), Jette Clover (B), Anne Woringer (F), Eszter Bornemisza (H) oder Inge Hueber (D) – um nur einige der klangvollen Namen zu nennen.
Sie bieten zeitgenössische Textilkunst auf höchstem Niveau und dies sowohl thematisch als auch technisch gesehen. Natur- und Landschaftssujets stehen im Vordergrund, wie die drei Fotos der Exponate von Bethan Ash, Elizabeth Brimelow und Sandra Meech eindrucksvoll belegen. Allerdings setzt sich gerade Sandra Meech mit ihren drei Werken erneut mit den Auswirkungen der globalen Erwärmung auf Gletscher auseinander.
Ein interessanter Katalog begleitet diese Ausstellung, bietet er doch noch Raum für eine zweite Ausstellung „A Slice of Quilt Art“, die Arbeiten in einem langen, schlanken Format beinhaltet. Dazwischen ist noch Platz für Einblicke: Studios, Arbeitsmethoden oder Inspirationsquellen der Künstlerinnen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Der Katalog umfasst 108 Seiten und ist für 20 EUR erhältlich.
Die Ausstellung in der Textilsammlung Max Berk ist mittwochs, samstags und sonntags von 13 – 18 Uhr geöffnet. Für Besucher des 17. Europäischen Patchwork Meetings im Elsass bietet das Museum auf Anfrage am Sonntag, 18. und Montag, 19. September 2011 extra Öffnungszeiten an. Info
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Fotos freundlicherweise zur Verfügung gestellt von: Textilsammlung Max Berk
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